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Klinische/n Psychologen/in und wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w), TV-L 13, 50% für Forschung im Bereich „Ethik am Lebensende“

Die Besetzung erfolgt im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Ausschreibung zur Nachwuchsförderung in der Palliativversorgung geförderten Forschungsprojekts „Wünsche und Bedürfnisse von Patienten mit ALS zur Beratung bezüglich lebensverkürzender Maßnahmen“. In Kooperation mit der ALS-Ambulanz der MHH und der ALS-Selbsthilfe sollen die Sterbewünsche von Betroffenen empirisch ermittelt und deren ethische Implikationen analytisch-normativ untersucht und bewertet werden, um daraus Empfehlungen für die klinische Praxis abzuleiten.

Ihr Aufgabenbereich:

  • qualitative Datensammlung und -analyse: qualitative Interviews sowie Fokusgruppen mit Patienten und Angehörigen, Mitarbeitern von ALS-Behandlungsteams sowie Experten aus Selbsthilfe, Recht, Ethik und Gesundheitspolitik
  • Gespräche zur psychologischen Nachbetreuung der Patienten und Angehörigen bei Bedarf
  • Mitwirkung an der Erstellung von empirisch begründeten, patient-zentrierten Empfehlungen für die Beratung in der palliativmedizinischen Versorgung
  • Mitwirkung an wissenschaftlichen Publikationen und Präsentationen

  
Unsere Anforderungen:

  • Abgeschlossenes Studium (Master oder Diplom) der Psychologie oder Medizin mit Weiterbildung in Psychotherapie
  • möglichst eine abgeschlossene Promotion
  • Klinische Erfahrung in der Betreuung von Patienten mit schweren Erkrankungen
  • Erfahrung in qualitativen Forschungsmethoden (Leitfaden-gestützte Interviews, Fokusgruppen) ist wünschenswert
  • Wissenschaftliche Vorarbeiten im Bereich „Ethik am Lebensende“ / Palliativmedizin sind wünschenswert
  • selbständiges Arbeiten und Eigeninitiative, Teamfähigkeit
  • Flexibilität für die Durchführung der Interviews und Fokusgruppen deutschlandweit
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • sehr gute Kenntnisse in Microsoft Office
  • Erfahrung mit MAXQDA o.ä.

Die MHH setzt sich für die Förderung von Frauen im Berufsleben ein. Bewerbungen von Frauen sind deshalb besonders erwünscht. Bei gleichen Qualifikationen, Kompetenzen und spezifischen Leistungen werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten unter Vorzugsbedingungen berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt. Vorstellungskosten können leider nicht erstattet werden.
 
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt zurzeit 19,25 Stunden (50%). Die Stelle ist zeitlich befristet und projektbezogen. Es besteht die Möglichkeit zur Promotion bzw. akademischen Weiterqualifikation.
 
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Gerald Neitzke, Tel: 0511-532-4271 oder an Frau Dr. Irene Hirschberg, MPH, Tel. 0511-532-8241.
 
Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Publikationsliste, möglichst auch eine themenbezogene schriftliche Arbeit (auch Auszüge) – alles in einer pdf-Datei) bis zum 18.02.2018 an:
sander.britta@mh-hannover.de und neitzke.gerald@mh-hannover.de
 
oder per Post an:

Medizinische Hochschule Hannover
Institut für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin
Dr. med. Gerald Neitzke
Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover
 

Klinische/n Psychologen/in und wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w), TV-L 13, 50% für Forschung im Bereich „Ethik am Lebensende“

Medizinische Hochschule Hannover
Hannover
Teilzeit, Projektmitarbeit
2 Jahre
Diplom-Abschluss, Master-Abschluss
sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Kenntnisse 
s. Jobbeschreibung

Veröffentlicht am 22.03.2018