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3 Doktorandenstellen im Emerging-Fields-Initiative (EFI) Projekt "Violence in Institutions"

An der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt drei Projektstellen (TV-LE 13, 65%) für den Zeitraum von zunächst zwei Jahren zu besetzen.

Die Stellen sind Teil eines Emerging-Fields-Initiative (EFI)-Projekts zur interdisziplinären Erforschung von sprachlich vermittelter, institutioneller Gewalt und psychischer Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten (Politische Wissenschaft, Psychologie, hispanistische Linguistik und Medizin). Das Kooperationsprojekt wird geleitet von Prof. Dr. Petra Bendel, Prof. Dr. Yesim Erim, Prof. Dr. Silke Jansen und Prof. Dr. Nicolas Rohleder.

Es besteht die Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung. Dienstort der Stellen ist Erlangen. 

Erforderlich sind hohe Teamfähigkeit und die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit in einer hoch motivierten Arbeitsgruppe.

Gesucht werden:

Ein/e Psychologe/in (Dipl.-Psych. oder Master) (m/w/d)

Ihr Aufgabengebiet umfasst u.a.:

  • Theoretische Konzeption, Design und Durchführung experimenteller, sowie quer- und längsschnittlicher Studien
  • Betreuung der Erhebung und Auswertung biopsychologischer Stressmarker (z.B. Cortisol, alpha-Amylase, Entzündungsmarker, Herzrate/Herzratenvariabilität)
  • Mitwirkung an wissenschaftlichen Publikationen auf Deutsch und Englisch
  • Erstellung und Einreichung von Abstracts, sowie Präsentation der Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Kongressen
  • Weitere projektbezogene Aufgaben (Öffentlichkeitsarbeit, Organisation von Workshops, etc.)
  • Wir erwarten ein ausgeprägtes wissenschaftliches Interesse an human-experimenteller, interdisziplinärer Forschung mit dem Ziel der Promotion

Notwendige Qualifikationen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie (Dipl.-Psych. oder Master)
  • Vertrautheit mit Theorien und Forschungsmethoden im Bereich der biopsychologischen Stressforschung
  • Interesse an Arbeit im biopsychologischen Labor
  • Sprachkenntnisse (Deutsch und Englisch obligatorisch)
  • Ausgeprägte kommunikative und interkulturelle Kompetenzen
  • Ausgeprägte Kooperations- und Teamfähigkeit, auch in Verbindung mit dem gesamten Kompetenzteam „Migration und Integration“ des Zentralinstituts für Regionenforschung.

ein/e Sozialwissenschaftler/in, gerne Politikwissenschaftler/in (m/w/d)

Ihr Aufgabengebiet umfasst u.a.:

  • Theoretische Konzeption, Design und Durchführung einer empirisch-quantitativen Studie
  • Mitwirkung an wissenschaftlichen Publikationen und Policy Briefs auf Deutsch und Englisch
  • Mitwirkung bei Panels auf nationalen wie internationalen Kongresse
  • Weitere projektbezogene Aufgaben (Öffentlichkeitsarbeit, Organisation von Workshops, etc.)

Notwendige Qualifikationen:

  • Abgeschlossenes Studium (Master) der Politischen Wissenschaft/Sozialwissenschaften mit einem Schwerpunkt auf migrationswissenschaftlichen Fragestellungen und fundierten Kenntnissen der integrationspolitischen Institutionen in Deutschland
  • Erfahrungen in quantiativer empirischer Forschung
  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte schriftlich wie mündlich verständlich zu vermitteln
  • Sprachkenntnisse (Deutsch, Englisch obligatorisch; Arabisch, Farsi, Dari, Kurdisch/Kurmandschi )
  • Ausgeprägte Kooperations- und Teamfähigkeit, auch in Verbindung mit dem gesamten Kompetenzteam „Migration und Integration“ des Zentralinstituts für Regionenforschung.

ein/e Sprachwissenschaftler/in, vorzugsweise Hispanist/in (m/w/d)

Ihr Aufgabengebiet umfasst u.a.:

  • Theoretische Konzeption, Design und Durchführung einer qualitativen Studie
  • Mitwirkung an wissenschaftlichen Publikationen auf Deutsch, Englisch und ggf. Spanisch
  • Mitwirkung bei Panels auf nationalen wie internationalen Kongressen
  • Weitere projektbezogene Aufgaben (Öffentlichkeitsarbeit, Organisation von Workshops, etc.)

Notwendige Qualifikationen: 

  • Abgeschlossenes philologisches Studium (Master oder Staatsexamen), vorzugsweise Hispanistik mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft
  • Interesse an und idealerweise Vertrautheit mit Theorien und Forschungsmethoden im Bereich der Sozio- und Kontaktlinguistik sowie der linguistischen Pragmatik
  • Sehr gute Kenntnisse der spanischen Sprache (bei spanischen Muttersprachlern zusätzlich gute Deutsch- oder Englischkenntnisse)
  • Ausgeprägte kommunikative und interkulturelle Kompetenzen
  • Ausgeprägte Kooperations- und Teamfähigkeit, auch in Verbindung mit dem gesamten Kompetenzteam „Migration und Integration“ des Zentralinstituts für Regionenforschung.

Für alle Stellenausschreibungen gilt: Die Friedrich-Alexander-Universität fördert die berufliche Gleichstellung der Frauen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte im Sinne des Schwerbehindertengesetzes werden bei gleicher fachlicher Qualifikation und persönlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt, wenn die ausgeschriebene Stelle sich für Schwerbehinderte eignet. Details dazu finden Sie in der jeweiligen Ausschreibung unter dem Punkt "Bemerkungen".

Weitere Auskünfte erteilt: Prof. Dr. Petra Bendel, Tel.: 09131-8522368, E-mail: petra.bendel@fau.de

Bewerbungen sind unter Angabe der bevorzugten Stelle per E-mail oder auf dem Postweg bis zum 28. Februar 2019 zu richten an: Prof. Dr. Petra Bendel, Zentralinstitut für Regionenforschung, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Bismarckstr. 1, 91054 Erlangen; petra.bendel@fau.de.

3 Doktorandenstellen im Emerging-Fields-Initiative (EFI) Projekt "Violence in Institutions"

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Erlangen
Nürnberg
Teilzeit, Befristete Festanstellung
0 Jahre
Diplom-Abschluss, Master-Abschluss
Deutsch, Englisch

Veröffentlicht am 05.02.2019